Ver­öf­fent­licht am 30.4.2019

Grund­la­ge der Impres­sums­pflicht

Auf Grund­la­ge von §5 Abs. 1 TMG (Tele­me­di­en­ge­setz) besteht eine Impres­sums­pflicht (Anbie­ter­kenn­zeich­nung) für geschäfts­mä­ßig ange­bo­te­ne Tele­me­di­en. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Web­sites, E‑Mails, News­let­ter und Social Media Auf­trit­te (Fan­pages).

Dar­stel­lung und Posi­ti­on

Das Impres­sum muss „leicht erkenn­bar, unmit­tel­bar erreich­bar und stän­dig ver­füg­bar” sein (§5 Abs. 1 TMG).

Um die unmit­tel­ba­re Erreich­bar­keit sicher­zu­stel­len, soll­te das Impres­sum spä­tes­tens nach zwei Klicks erreich­bar sein (BGH Urteil v., 20.7.2006, Az. I ZR 228/03).

Damit das Impres­sum „leicht erkenn­bar” ist, soll­te die Ver­lin­kung zum Impres­sum das Wort „Impres­sum” oder „Kon­takt” ent­hal­ten (BGH Urteil v., 20.7.2006, Az. I ZR 228/03).